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Wandbild ( früher im oberen Längsgang H97 )
Truppenfahne ( größer )
     
1963 Gründung des Truppenteiles laut Befehl 14/63 des Ministers für Nationale Verteidigung
  1971 anläßlich des 15.Jahrestages der NVA Verleihung des Namens " Fritz Globig "
  1972 Teilnahme an der Übung "Baltica-72" mit ausgezeichneten Ergebnissen
  1973 Inspektion des Ministers für Nationale Verteidigung, Einschätzung: "Gut"
  1973 Teilnahme an den Übungen " Taifun 73 " und " Kontakt 73 "
  1974 Marschall der Sowjetunion Iwan Jakubowski besucht den Truppenteil, Teilnahme an " Harpune 74 " sowie " Val 74 "
  1975 Teilnahme an der Übung " Taifun 75"
  1976 Foto: Vorstellung der neuen KTS-Boote des Typs 131.300 / Armeegeneral Heinz Hoffmann und KK Rolf- Dieter Eichhoff
1976 Teilnahme an den Übungen " Herbstwind 76 " und " Salve 76 "
1977 Teilnahme an der Übung " Val 77"
1978 Teilnahme an der Übung " Brandung 78 " Inspektionsergebnis des Ministerium fNV : " GUT "
1979 Teilnahme an der Flottenparade zum 30. Jahrestag der DDR
1980 Teilnahme am Manöver " Waffenbrüderschaft 80 " mit zwei Booten
1981 Verleihung des roten Ehrenbanners der SED an die FDJ- GO Boote
1982 Inspektion durch das Vereinte Oberkommando des Warschauer Vertrages mit dem Ergebnis. " GUT "
und Verleihung des Ehrenbanners der Gesellschaft für Deutsch- Sowjetische- Freundschaft an den Truppenteil
   
Fritz
Globig
 
  - geb. 25.01.1892 in Leipzig, 10 Geschwister, Vater war Schneidermeister, später in einer Maschinenfabrik tätig
  - Vater war Schneidermeister, war später in einer Maschinenfabrik tätig, Mutter Hausfreu, streng christlich
  - lernte von 1906 bis 1910 Chemigraph an Leipziger Kunstschule (arab. griech. = Hersteller von Druckplatten )
  - verlor mit vier Jahren bei einem Straßenbahnunfall seinen rechten Arm
  - 1908 Eintritt in die Gewerkschaft und in die Sozialistische Jugend
  - nach der Lehre auf Wanderschaft, 1911 Arbeit in Stuttgart, danach in Dresden und in Genf
  - 1914 bei Kriegsausbruch nach Berlin
  - 1916 Teilnahme an der Konstituierung der Spartakusgruppe
  - Oktober 1918 Teilnahme an der Reichskonferenz
  - 1919 in der Leitung der Freien Sozialistischen Jugend ( FSJ, nannte sich ab 1920 Kommunistische Jugend
...Deutschlands)
  - 1919 Teilnahme am Gründungsparteitag der KPD und Teilnehmer der Novemberrevolution 1919 in Deutschland
  - 1919 erscheint seine Schrift "Was wir wollen " im Verlag der "Jungen Garde"
  - im August 1919 mit Leo Flieg und Fritz Heilmann Teilnahme für die FSJ an der Internationalen Jugendkonferenz
  - im September 1920 Umbenenung der Freien Sozialistischen Jugend in Kommunistische Jugend Deutschlands
  - im September 1920 Umbenenung der Freien Sozialistischen Jugend in Kommunistische Jugend Deutschlands
  - 1920 Teilnahme am III. Parteitag der KPD
  - 1922 arbeitete Fritz Globig bei der diplomatischen Vertretung der RSFSR in Berlin
  - 1923 Mitglied des ZK der Internationalen Arbeiterhilfe, Lehrer an der Marxistischen Arbeiterschule
  - 1923 Redakteur der Bremer " Arbeiterzeitung ", dort ab Mitte 1923 Chefredakteur
  - 1923 wurde Fritz Globig Mitglied in der Bremer Bürgerschaft
  - 1924 stimmte er auf dem Bezirksparteitag in Bremen für die "Brandler"- Richtung, ging aber zu den Linken über
  - im Mai 1926 als Redakteur zur " Sächsischen Arbeiterzeitung "nach Leipzig, verantwortlich für Politik
  - 1929 einige Zeit als Chefredakteur des Blattes, ging anschließend zur " Roten Fahne" nach Berlin
  - 1930 nach Moskau in das ZK der Internationalen Arbeiterhilfe berufen
  - wurde etwa 1932 KPD- Mitglied, gehörte zur Gruppe Ulbricht, verantwortlich für die Jugendarbeit
  - 1933 blieb Fritz Globig als Emigrant in Moskau, wurde dort 1937 während der stalinistischen Säuberungen
... verhaftet und in verschiedenen Zwangslagern festgehalten, musste daraufhin in einem Bergwerk arbeiten
  - 1955 , bei der Umsiedlung der Wolgadeutschen kehrte Fritz Globig rehabilitiert in die DDR zurück
...und arbeitete in Leipzig als Journalist und hauptamtlicher Mitarbeiter der SED- Bezirksleitung Leipzig
  - Fritz Globig war vorrangig in der " Bezirkskommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen
...Arbeiterbewegung "tätig
  - 1958 veröffentlichte er ein Erinnerungsbuch " ... aber verbunden sind wir mächtig "
  - 1958 erhielt F.Globig den Vaterländischen Verdienstorden in Silber
  - 1962 , zu seinem 70. Geburtstag, erhielt F.Globig den Karl-Marx- Orden
  - 1967 Delegierter des VII. Parteitages der SED
  - am 24.2.1970 starb Fritz Globig in Leipzig und wurde dort auch beigesetzt
   
   
 
 
  - Namensträger von Fritz Globig waren:
  - eine Brigade im Kirow-Werk Leipzig,
- die FDJ-Grundorganisation der Bezirksverwaltung Leipzig des Zolls der DDR
- die 7. LTSB-Brigade der 6. Flottille
 
- Bruder Erich Globig war jahrelang Senior der Traditionstreffen der Namensträger seines Bruders
- Erich Globig lebte in Brieselang und verstarb dort 1990

Dankeschön an
Berndt Borrmann
( Oinst. Polit. 7.LTSB)
und D.Winter
( 1964-1974, H67, später Stab 6.Flottille )
für die umfassenden Recherchen und Informationen!

E.Globig ( größer )
 

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